Klavierakkorde sind das Fundament des freien Klavierspiels. Sie ermöglichen es dir, Songs zu begleiten, Melodien zu harmonisieren, eigene Stücke zu komponieren oder zu improvisieren. Ob Pop, Rock, Jazz oder klassische Musik – Akkorde sind in jedem Genre unverzichtbar.
In diesem Artikel erfährst du:
✅ Was Klavierakkorde sind & wie sie aufgebaut sind
✅ Welche Akkorde du als Anfänger lernen solltest
✅ Erweiterte Akkorde & Variationen für mehr Klangtiefe
✅ Beliebte Akkordfolgen für Songs & Improvisation
✅ Tipps zum schnellen & effektiven Üben
Ein Klavierakkord ist eine Kombination aus mindestens drei Tönen, die harmonisch zusammenpassen und gleichzeitig gespielt werden.
Akkorde bilden das harmonische Grundgerüst eines Songs – sie bestimmen die Stimmung eines Liedes und verleihen der Musik ihre Tiefe.
🎵 Dur-Akkorde → Klingen fröhlich, offen & kraftvoll
🎵 Moll-Akkorde → Klingen melancholisch & sanft
🎵 Verminderte & übermäßige Akkorde → Erzeugen Spannung
🎵 Septakkorde & Slash-Akkorde → Sorgen für musikalische Vielfalt & Abwechslung
💡 Wusstest du? Akkorde setzen sich aus bestimmten Intervallen zusammen – vor allem aus Terzen (klein & groß), die über einem Grundton aufgeschichtet werden.
Dur-Akkorde bestehen aus einer großen Terz und einer kleinen Terz. Sie klingen offen, positiv und hell.
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nK:C\nL:1/1\n[C E G]|\n"></div>
✅ C-Dur (C – E – G)
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\n[D ^F A]|\n"></div>
✅ D-Dur (D – F# – A)
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\n[G B d]|\n"></div>
✅ G-Dur (G – H – D)
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\n[A ^c e]|\n"></div>
✅ A-Dur (A – C# – E)
<div class="abcjs" data-notes="X:1\nL:1/1\n[F A c]|\n"></div>
✅ F-Dur (F – A – C)
💡 Merkmal: Zwischen dem Grundton und der zweiten Note liegen vier Halbtonschritte, zwischen der zweiten und dritten Note drei Halbtonschritte.
Moll-Akkorde bestehen aus einer kleinen Terz und einer großen Terz. Sie klingen oft traurig oder nachdenklich.
✅ A-Moll (A – C – E)
✅ E-Moll (E – G – H)
✅ D-Moll (D – F – A)
💡 Merkmal: Zwischen dem Grundton und der zweiten Note liegen drei Halbtonschritte, zwischen der zweiten und dritten Note vier Halbtonschritte.
🎵 Beispiel: Songs wie „Someone Like You“ (Adele) oder „Hallelujah“ (Leonard Cohen) basieren auf Moll-Akkorden.
🎶 Dur-Akkorde klingen hell, positiv & strahlend
🎶 Moll-Akkorde wirken dunkler, emotionaler & melancholisch
🎶 Septakkorde & erweiterte Akkorde erzeugen Spannung & Tiefe
💡 Tipp: Spiele verschiedene Akkorde und höre bewusst auf die Unterschiede. So entwickelst du ein besseres Gehör für harmonische Strukturen.
Akkordsymbole helfen dir, Akkorde ohne Noten schnell zu erkennen.
📌 Beispiele für Akkordsymbole:
Diese Schreibweise wird in Leadsheets & Akkordtabellen verwendet.
✅ C-Dur (C – E – G) → Einsteigerfreundlich, viele Popsongs
✅ G-Dur (G – H – D) → Weit verbreitet in Pop & Rock
✅ A-Moll (A – C – E) → Oft in Balladen und gefühlvollen Liedern
✅ F-Dur (F – A – C) → Ein Muss für viele Akkordfolgen
✅ D-Moll (D – F – A) → Kommt oft in emotionalen Songs vor
🎵 Beispiel: Diese Akkorde findest du in Songs wie „Let It Be“ (The Beatles) oder „Perfect“ (Ed Sheeran).
✅ Cmaj7 (C – E – G – H) → Weicher Jazz-Klang
✅ G7 (G – H – D – F) → Schafft Spannung vor der Auflösung
Anstatt Akkorde immer in der gleichen Form zu spielen, kannst du die Reihenfolge der Töne ändern.
✅ C-Dur Grundstellung: C – E – G
✅ 1. Umkehrung: E – G – C
✅ 2. Umkehrung: G – C – E
🔹 Vorteil: Akkorde klingen flüssiger und weicher.
🎵 C-Dur – G-Dur – A-Moll – F-Dur
Diese Akkordfolge findest du in:
✅ „Let It Be“ – The Beatles
✅ „Someone Like You“ – Adele
✅ „No Woman No Cry“ – Bob Marley
💡 Tipp: Mit diesen Akkorden kannst du Hunderte von Songs spielen!
✅ Täglich üben: Schon 10 Minuten täglich helfen dir enorm.
✅ Songs begleiten: Wende Akkorde praktisch an.
✅ Akkordfolgen üben: Wiederhole sie, um flüssiger zu werden.
✅ Noten & Akkordsymbole lernen: Hilft dir beim Spielen nach Leadsheets.
✅ Mit Apps oder Videos lernen: Interaktive Tools sind sehr hilfreich.
✅ Vor Publikum spielen: Trainiert dein Selbstvertrauen!
🔹 Dur- und Moll-Akkorde bilden die Basis aller Songs.
🔹 Erweiterte Akkorde & Umkehrungen machen dein Spiel interessanter.
🔹 Beliebte Akkordfolgen helfen dir, schnell Songs zu begleiten.
Mit diesen Klavierakkorden kannst du unendlich viele Lieder spielen und deine eigene Musik kreieren!
Auf dem Klavier gibt es verschiedene Akkorde, darunter die häufigsten Dur-Akkorde wie C-Dur (C – E – G), D-Dur (D – F♯ – A), E-Dur (E – G♯ – H) und F-Dur (F – A – C), aber auch Moll-Akkorde, die oft melancholischer klingen, sowie Septakkorde und erweiterte Akkorde, die die Harmonik noch komplexer machen.
Die besten Akkorde zum Lernen in Reihenfolge des Schwierigkeitsgrads sind: e-Moll, G-Dur, a-Moll, D-Dur, E-Dur, A-Dur und C-Dur. Diese Akkorde ermöglichen es, viele Popsongs einfach zu begleiten.
Für Anfänger auf dem Klavier sind einfache Akkorde wie C-Dur, G-Dur, F-Dur, a-Moll und e-Moll ideal. Diese Akkorde bilden die Grundlage für viele Lieder. Mit regelmäßigem Üben und dem Ausprobieren verschiedener Kombinationen kannst du schnell Fortschritte machen und einfache Songs spielen.
Die 3-Akkord-Regel oder 1-4-5-Progression ist eine einfache und häufig verwendete Akkordfolge in der Musik, insbesondere in der Popmusik. Sie basiert auf den drei Grundakkorden einer Tonart: dem ersten, vierten und fünften Akkord. Diese Akkordfolge erzeugt eine eingängige und harmonische Struktur, die in vielen bekannten Liedern zu finden ist.
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